| Publikationen | Adele Gerdes | Philosophie, Sprachwissenschaft, Kognitionswissenschaft, Systemtheorie Vorträge,
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| Linguistik:
Gerdes (2008)___ Linguistik: Spracherwerb und Konnektionismus
Eine wissenschaftshistorische Studie zu
Konnektionismus, Theoriendynamiken und -wandel in der
Kognitionswissenschaft. Kurzinfo: Leben ist Lernen. Das wissen wir heute. Begriffe wie ›Entwicklung‹, ›Konstitution‹, ›Konstruktion‹, ›Selbstorganisation‹ sind längst Leitmotive sowohl der wissenschaftlichen Theoriebildung als auch des Common-Sense-Menschenbildes. Entscheidende Wegstrecken zum heutigen Stand der Dinge wurden auf dem Terrain der Kognitionswissenschaften zurückgelegt – auf der Suche nach einer Theorie, die der schlafwandlerischen Sicherheit des kindlichen Erstspracherwerbs überzeugend Rechnung trägt. Programmatisch war hier: die Wende von behavioristischen oder strukturalistischen Verengungen - inklusive lerntheoretischer Leerstelle - zu systemtheoretischen Modellen von Lernprozessen im Sinne von Konstruktionsprozessen. Die Studie beleuchtet die entscheidende Phase dieser Wende: den Spracherwerbsdiskurs der 1980er/1990er Jahre. Sie stellt die nachhaltig einflussreichen ›Modelle des Geistes‹ vor: die ersten Rekonstruktionen bedeutsamer Facetten des kindlichen Erstspracherwerbs; sie zeichnet den entscheidenden interdisziplinären Diskurs nach. Zentrale Erkenntnis dieses Diskurses: »Spracherwerb ist als Lernprozess denk- und simulierbar, als Lernprozess im Sinne der Selbstorganisation eines dynamischen Systems.« Oder, praktisch gewendet: »Kinder brauchen keine Regeln, sondern Beispiele.« Inhalt, Einleitung etc. - Download: Gerdes (2008)
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Philosophie___ Schwerpunkte Philosophie: Prozesstheorie, Systemtheorie, Modelle des Geistes
![]() Philosophie:
Gerdes (2007)___ Prozesstheorie und gegenwärtige Naturalisierungsprojekte - einige Verortungen. Zum Verhältnis von Prozessphilosophie, Naturalisierungsbegriffen und Theorien des Geistes Zum Text und Forschungskontext Wie steht es gegenwärtig um Theorien des Geistes? Um Theorien unserer ‚inneren Natur‘? Um Theorien zu: Erkenntnis und Gefühl und Wille? Anders formuliert, zu unseren: Kognitionen und Emotionen und Volitionen. Oder, wieder anders in den Blick genommen, zu: Episteme und Subjektivität und Kausalität. Noch einmal allgemeiner gesagt: Um valide - empirisch und theoretisch überzeugende - Optionen der Rekonstruktion des Mentalen. Die Forschungslandschaft ist vielgestaltig, vielschichtig – und insbesondere auf empirisch-experimenteller Ebene explosiv ertragreich. Beteiligt sind Gebiete der klassischen Human- und Geisteswissenschaften ebenso wie naturwissenschaftliches Terrain – promiment: Neurobiologie, Hirnforschung – und computertechnologisches Areal wie Informatik und künstliche Intelligenz. Als Orientierungspunkte im Forschungsgelände bieten sich an: a) Kognitionswissenschaft – hier geht es um die ‚harten‘, tendenziell eher diskursiven kognitiven Dimensionen, v.a. um beispielsweise Wahrnehmung, Gedächtnis, Spracherwerb und -verarbeitung. b) Bewusstseinsforschung – hier geht es um die eher ‚weiche‘ Dimension des Mentalen – die affektive, prä-reflexive, nicht diskursive; als zentrale Probleme gelten: Intentionalität, Leib-Seele-Problem, Subjektivität. Wo ist der Bedarf an Philosophie? Eine Option besteht darin, ein integratives Gesamtbild zu entwerfen – theoretischer Konsistenz, begrifflicher Kompatibilität, empirischer Validität verpflichtet: ein Modell der Integration und Synthese für die Vielfalt gegenwärtiger, sich abzeichnender und künftiger empirischer und begrifflicher Impulse. Vor diesem Hintergrund interdisziplinärer Bemühungen um eine überzeugende Theorie des Geistes lohnt sich ein Blick auf entsprechende prozess- und systemtheoretische Optionen - namentlich das Whiteheadsche Projekt als einen einzigartigen prozess- und systemtheoretischen Beitrag zur Naturalisierung des Mentalen. Was ein solcher Blick zeigt: Klärungsbedarf besteht für Projekte der Naturalisierung des Mentalen zunächst für den Naturalisierungs- und den Philosophie- resp. Metaphysikbegriff. Eine umfassende, empirisch und theoretisch überzeugende Theorie des Geistes bedarf als Basis eines differenzierten Naturalierungsverständnisses und eines entsprechenden Philosophieverständnisses: Letztendlich dürften Chancen einer validen Theorie des Geistes in einer - genuin Whiteheadschen – sich interdisziplinär reflektierenden Philosophie der Kritik und Konstruktion liegen. Der Text "Prozesstheorie und gegenwärtige Naturalisierungsprojekte" stellt zu basalen Verortungen philosophischer Unternehmungen - entlang des Naturalismus- und des Metaphysikbegriffs - kritisch-konstruktive Überlegungen an. Größerer systematischer Forschungskontext ist die Erschließung des Whiteheadschen Projekts als viable systemtheoretische Option der Rekonstruktion des Mentalen. [zum text] Es steht Ihnen frei,
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bitte nach der Printversion: Adele
K. Gerdes (2007): Prozesstheorie und gegenwärtige
Naturalisierungsprojekte - einige Verortungen,
in: Koutroufinis, Sp. (Hg.), Prozesse des
Lebendigen. München,
Freiburg: Alber-Verlag 2007 entstanden: im Rahmen des Arbeitskreises Jürgen Frese, Claus-Michael Ringel, Universität Bielefeld | |
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