|   dr. phil. adele gerdes, heilpraktikerin (psychotherapie)





Psychotherapie


Manchmal brauchen wir eine Unterstützung, die über Beratung und Coaching hinausgeht: therapeutische Unterstützung, Hilfe. 

Angst,
Verlassenheit, Selbstentfremdung, innere Zerrissenheit, innere Anspannung - dies sind Bereiche meiner psychotherapeutischen Arbeit.

Oder auch - vorbeugend:
Selbstfürsorge. Der Wunsch, mehr ins Leben zu kommen, mehr Gut-Tuendes in sein Leben zu integrieren.  Lebensfreude, Freude an Bewegung, Freude an Begegnung. Oder schlicht: die innere Erlaubnis, es sich gut gehen zu lassen...

Was mein professionelles Selbstverständnis trägt und prägt, ist die Ausrichtung auf die in jedem von uns dafür verfügbaren Ressourcen und Potentiale. Dabei ist vielleicht unsere größte Ressource überhaupt: Wir Menschen sind veränderungsfähig und umfänglich, auf allen Ebenen unserer Existenz, lernfähig - im guten wie im weniger guten Sinne... Wir können schlicht und einfach nicht nicht lernen. Und für Lernen im guten Sinne brauchen wir nicht in erster Linie einen Lehrer oder Experten - sondern verlässliche Begleitung, Zugewandtheit, Präsenz, Empathie-Erfahrung im Hier und Jetzt.

Anders gesagt: Meine Arbeit trägt und prägt ein ganzheitliches Menschenbild - »bio-psycho-sozial« nennt es die Psychologie. In der Psychotherapie verfügen wir heute über eine außerordentliche Vielfalt an ausgezeichneten Methoden, die auf diesem ganzheitlichen Menschenbild beruhen. Wegbereiter dafür waren unter anderem etwa: Carl Rogers als Begründer der personenzentrierten Gesprächstherapie und Milton Erickson als Begründer der modernen Heilhypnose - beides sind Methoden, die ich gern anwende. Wobei die Devise stets ist: Es geht nicht um die Methode, sondern um Sie als KlientIn.



Menschenbild und Therapieverständnis


Das Gespräch


Die Gesprächstherapie nach Rogers war, was das zugrundegelegte Menschenbild angeht, ein großer Meilenstein oder auch eine entscheidende Wende in der Geschichte der Psychotherapie. Grundannahme: Der Mensch verfügt über Potentiale zu Entwicklung, Reife, Wachstum, Selbstentfaltung; unter günstigen Umständen über regenerative Kräfte. Im psychotherapeutischen Setting gibt es nicht auf der einen Seite den Experten und auf der anderen Seite den Behandelten; sondern es geht um Begleitung eines Menschen auf dessen - selbstbestimmtem - Entwicklungsweg.

»Der Therapeut ist kein Experte mit Fachwissen zur Problembewältigung, sondern ein Begleiter des Klienten auf dem Weg zur Entwicklung seiner Persönlichkeit durch die unmittelbare Begegnung von Person zu Person, die eine zunehmende Öffnung statt Abwehr bewirkt. Das Konzept der Therapie als Begegnung fragt nicht expertenorientiert ("Was hat der Klient? Was braucht er?"), sondern begegnungsorientiert ("Wie erlebt sich der Klient?")« (Hans Morschitzky: Psychotherapie-Ratgeber. Ein Wegweiser zur seelischen Gesundheit, Wien 2007, S. 199)



Die Heilhypnose

Ein zutiefst positives Menschenbild im Sinne der humanistischen Psychologie nach Rogers hat auch die moderne Heilhypnose.

Sie hat mit Hypnose, wie wir sie normalerweise zu kennen glauben, kaum zu tun. Es geht ihr nicht um Manipulation – sondern um Ichstärkung, Ressourcenstärkung, die Mobilisierung sämtlicher uns Menschen innewohnenden Potentiale. Vor allem wirkt sie über den Zugang zum – oft von uns ungenutzten, weil schwer zugänglichen – Unbewussten.

Anders als etwa Sigmund Freund verstand der Begründer der modernen Heilhypnose, Milton Erickson, das Unbewusste nicht in erster Linie als Hort der negativen und verdrängten Aspekte, sondern als Quelle unserer Kraft, unserer unerschöpflichen Ressourcen zur kreativen Selbstheilung.

Heilhypnose verbindet nicht nur Körper und Seele wie keine andere Therapieform; sie verbindet auch innerhalb der Psychotherapie verschiedenste Ansätze und nahezu die gesamte Breite möglicher Anliegen.

Ich gebe eine Heilhypnose jeweils so, wie es für Sie als KlientIn hilfreich ist: als Einzelsitzung - oder auch eingebunden in ein Coaching, eine Beratung, eine Therapie.

[Eine Webpräsenz zur Heilhypnose entsteht hier: http://www.heilhypnose-bielefeld.de]



Das Spüren, Fühlen

Eine sehr zeitgemäße Weiterentwicklung des personenzentrierten Ansatzes, die sich ebenso gut in eine Gesprächstherapie einbinden lässt wie als Selbsthilfe in den ganz normalen Alltag, hat schließlich Eugene Gendlin erarbeitet: das Focusing.

Focusing trägt all dem Rechnung, was wir heute über den Menschen in seiner (bio-psycho-sozialen) Komplexität wissen. Es geht dabei darum, sich selbst auf die Spur zu kommen und innere Veränderung zu erfahren - und dafür anzusetzen beim In-sich-hinein-Spüren. Und es geht weiter darum, in sich selbst nach stimmigen Bildern, Worten, Symbolisierungen zu schauen. Und bei all dem ist wesentlich: der menschliche Kontakt, die Begegnung, die Präsenz des Gegenübers.




Zusammengefasst


Was meine Arbeit grundsätzlich prägt und trägt, ist: Ressourcenorientierung. Als Schlüsselbegriffe für diese Ausrichtung und entsprechende Konzepte gelten, ganz allgemein:

1) Entwicklung, Wachstum, Persönlichkeitsentfaltung - auf der Ebene der Gefühle, der Gedanken, der Vorstellungskraft, des Erlebens, des Ausdrucks, des Handelns, des Kontakts und der Beziehung. 
 
2) Umfängliche Lernfähigkeit – die Schlüsselrolle von Lernen, Üben, Erfahrung. Anders gesagt: Ob in Denken, Fühlen oder Handeln - wir Menschen können nicht nicht lernen.

3) Die Macht der Imagination – die Macht unserer inneren Bilder.

4) Der höchste Stellenwert der Erfahrung - in jeder Form, namentlich auch als Spüren, In-sich-hinein-Spüren.

5) Die Bedeutsamkeit von Achtsamkeit, Gewahrsein im Augenblick, Präsenz.





Weitere Informationen

 
 Praxis

 Beratung, Coaching

Heilhypnose (externe Seite)

 Honorar

 Kontakt / Terminvereinbarung


zurück zur startseite



© adele gerdes | bielefeld | 25|06|2018