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  Praxis für Beratung · Austausch 
  Coaching · Psychotherapie  

      Praxis Dr. phil. Adele Gerdes | Heilpraktikerin (Psychotherapie) | Bielefeld | Breite Str. 17




In der psychologischen oder philosophischen Beratung, im Austausch, im Coaching und in der Psychotherapie geht es darum, Sie achtsam auf Ihrem ureigenen Entwicklungsweg zu begleiten, Sie dabei zu unterstützen und bei Bedarf Hilfestellung zu leisten.

Ich stelle meine Arbeit hier vor:

Informationen zum Angebot an philosophischer und psychologischer BeratungBeratung · Austausch
 
Information zum Coaching - zwischen Beratung und TherapieCoaching
 
meine psychotherapeutische ArbeitPsychotherapie
 
Informationen zur Hypnose / Heilhypnose / HypnotherapieHeilhypnose



Beratung · Austausch

Philosophische oder psychologische Beratung? Austausch? 

Es bedeutet zunächst einmal: gemeinsames Nachdenken.

foto zur heilhypnose: strand mit zwei sesseln


Wir alle kennen sie: Momente, in denen wir merken: "Ich brauche einmal einen Blick von außen, eine andere Sichtweise."

Momente, in denen es sinnvoll sein kann und wohltuend, sich ein Gegenüber "ins Boot zu holen".

Etwa als "kick-off", als "Sparringspartner".

Für einen Gedankenaustausch, der etwas in einem ändern kann. Dank dessen man vielleicht mehr versteht:

von den eigenen Prioritäten, Wünschen, Motiven, Werten, Möglichkeiten ... und Machbarkeiten.


Themen? Sie als Klientin, als Klient, bringen sie mit.


Orientierungsmöglichkeiten für den Gedankenaustausch?

Sie finden sich reichlich beispielsweise in der Philosophie und der Psychologie


Um einmal ein Beispiel - von unzählig vielen - zu nennen:

In der Psychologie (der Gestaltpsychologie) gibt es etwa ein Modell, das fünf Dimensionen oder auch "Säulen" unserer Existenz benennt,

die materielle Basis: Nahrung, Kleidung, Unterkunft;

das Leibliche, Körperliche - z.B. Wohlfühlen, Gesundheit, "Körperglück";

soziale Begegnungen, Bindungen, Beziehungen - "sich als Mensch unter Menschen erfahren...";

Arbeit, Leistung, Schaffensfreude;

Ausrichtungen, Werte, Ziele, Wünsche, Sehnsüchte, Motive ... - "Wo zieht's dich hin?".


Da lässt sich nun beispielsweise bei der gemeinsamen Reflektion, beim Gedankenaustausch, hinschauen:

Wie steht es um diese "Säulen" in Ihrem Leben? Ausgewogen? Ein gutes Gleichgewicht?

Wenn nicht: Welche "Stellschrauben" lassen sich gegebenenfalls justieren?


Eine Perspektive, die hilfreich sein kann, ist die systemische: die Frage nach Kontexten, Zusammenhängen und Wechselwirkungen.


Ich stelle an dieser Stelle hier nun - exemplarisch - ein paar (von unzähligen) Beratungsthemen und -bereichen vor.



Zum Beispiel: die Zweierbeziehung - Beratungsangebot: Paarberatung / Paartherapie


Eine besondere Art von "System" ist beispielsweise die Familie.

Und eine besondere Art von "System" ist die Zweierbeziehung, die Paarbeziehung, die Liebesbeziehung.

Eine Gratwanderung zwischen:

Autonomie und Bindung, Geben und Nehmen, Bestimmen und "Mitgehen".

Gelingt die Gratwanderung? Gelingt die Balance?

Auch hier kann es gelegentlich helfen, jemanden von außen hinzuzuziehen - etwa im Sinne einer Paarberatung oder Paartherapie:

wenn beispielsweise Streitspiralen das Miteinander mehr und mehr sabotieren.



Zum Beispiel: Verlust und Trauer


Ein etwas andes gelagerter Beratungsschwerpunkt (und auch Therapie-Arbeitsbereich) lässt sich überschreiben mit: Verlust und Trauer.

Verlust und Trauer - existentielle menschliche Erfahrungen.

Oftmals ist es nicht einmal unbedingt allein ein aktueller Verlust oder eine aktuelle Trauer, die gelebt und ausgehalten sein will.

Sondern nicht selten sind es auch alte Verlust- und Schmerzerfahrungen, die (zusätzlich) die Gegenwart überschatten. In Kindheit und Jugend erfahrene Verletzungen. Schrecken, der bislang nicht gefühlt werden durfte - und darum noch immer präsent ist. Das gilt nicht nur die älteren, die Kriegsgenerationen und Nachkriegsgenerationen, sondern auch für die Generationen ihrer Kinder, Enkel.

Verlust und Trauer... Früher oder heute... Hier im Austausch hinzuschauen und vielleicht dann in der Therapie "hinzuspüren", kann gut tun.



Zum Beispiel: Wandel der Lebenswelten (z.B. Digitalisierung & Co.)


Lassen Sie mich - exemplarisch - noch ein weiteres Thema nennen. Ganz allgemein überrschreibbar mit: Stress.

Verbunden oft mit dem gesellschaftlichen, arbeits- und lebensweltlichen Wandel, den wir momentan feststellen können:

Das Berufsleben ändert sich. Das gesellschaftliche Miteinander ändert sich. Der Blick auf die Gegenwart und auf die Zukunft ändert sich.

Globalisierung, Digitalisierung... Es sind keine abstrakten Entwicklungen, sondern wir erleben sie im Alltag.

Wie handhaben wir diesen Wandel? Wie gestalten wir unser Leben mit all den - beispielsweise informationstechnologischen und weiteren -  Veränderungen?

Wie gestalten wir unseren Alltag so, dass es uns damit gut geht? Die Kindererziehung? Unser Arbeitsleben?
Das Familienleben? Unsere Beziehungen und Kontakte?

Wo und wie ziehen wir Grenzen - in einer zunehmend "entgrenzten" Arbeits- und Lebenswelt?

Wie gelingt beispielsweise die Balance zwischen Technikaffinitität und "gesunder Skepsis"?

Oder, über den Tellerrand geschaut: Wie denken wir unsere - digitale und auch globale - Zukunft heute?



Zum Beispiel: Ambivalenzen aushalten


Was unsere Gegenwart vielleicht mehr als alles andere prägt, ist nicht immer unbedingt allein Stress, Überlastung.

Sondern vielfach sind es auch Zielkonflikte, innere Konflikte, die nicht unbedingt lösbar scheinen.

Ambivalenzen, die ausgehalten werden wollen?

Das Spannungsfeld "Sicherheit versus Freiheit" beispielsweise?

Möglicherweise ist - so heißt es gelegentlich - das Aushalten von Ambivalenzen die Herausforderung schlechthin, im Zeichen der Globalisierung und Digitalisierung.

Wie erleben Sie das?


Coaching

Coaching wird oftmals als eine Art der Begleitung und Unterstützung verstanden, die sich zwischen Beratung und Therapie bewegt.

Und Coaching geht vielfach dezidiert in Richtung "zielorientiertes Training": ist auf konkrete Fortschrittsergebnisse ausgerichtet - sei es im Job, in der Beziehung, im Sozialen...

Ursprünglich galt Coaching insbesondere berufsbezogenen Themen -
als Karriere- oder Laufbahnbegleitung: Stärkung beruflichen Selbstvertrauens, Selbstbewusstseins - Training relevanter Kompetenzen, etwa Führungs-, Sozial- und Kommunikationskompetenz - individuelle und ggf. unternehmerische Leitbildentwicklung - Lösung karriere- und berufsbezogener Blockaden, Ambivalenzen und Zielkonflikte - Entwicklung von Strategien gegen arbeitsweltbedingte Dis-Stress-Spiralen - sogenannte Burnout-Prophylaxe - sogenannte Work-Live-Balance und Ähnliches.

Heute wird der Begriff "Coaching" im weiteren Sinne verwandt und meint dann eine Unterstützung, die nicht nur berufliche, sondern auch weitere individuelle Veränderungsprozesse begleitet. Gelegentlich nennt man dieses umfassende - nicht ausschließlich auf's Berufliche bezogene - Coaching: Live-Coaching.

Als Coach begleite ich Sie privat und beruflich. Wir arbeiten - lösungsorientiert - mit den Methoden, die für Sie jeweils gerade gut sind: vom Gespräch bis hin zu ganzheitlich-systemischen Techniken. Ein breit angelegtes, hilfreiche Erkenntnisse aus verschiedensten Disziplinen vereinendes Instrument ist beispielsweise das sogenannte Zürcher Ressourcen Modell (ZRM, nach Maja Storch).

Gern gebe ich auch Selbsthilfemethoden an die Hand.


Psychotherapie

Angst, Schmerz,
fragiles oder gebrochenes Selbstwertgefühl, Verlassenheit, lastende Trauer, Depressivität und nichtklinische Depressionen, innere Not, das Gefühl von Hilflosigkeit, Zerrissenheit oder Verstricktsein, zum Zerreißen angespannt zu sein oder zutiefst erschöpft - dies sind Einsatzbereiche meiner psychotherapeutischen Arbeit.

Methoden sind unter anderem: Gespräch / Gesprächstherapie (nach Carl Rogers), Heilhypnose (nach Milton Erickson), Fosucing (nach Eugene Gendlin). Im Vordergrund steht indes - ganz unabhängig von der Methode: das erfahrene Leid - die Angst, die Trauer, den Schmerz -, und die Ressourcen, über die wir alle verfügen: Potentiale zu Entwicklung, Wachstum, Selbstentfaltung. Psychotherapie bedeutet: Unterstützung, Halt und Hilfe dabei, diese Ressourcen zu erschließen. Unterstützung, Halt und Hilfe, die in der Begegnung, im Kontakt, in der therapeutischen Beziehung stattfinden.


Hypnose

Heilhypnose - Hypnotherapie, Hypnosetherapie? Sie ist ein möglicher Weg, ein möglicher Zugang zu unseren inneren – uns oftmals unzugänglichen, da unbewussten – Ressourcen. Etwa zur Macht unserer inneren Bilder.

Aufschlussreich kann in diesem Zusammenhang das der Heilhypnose zugrundeliegende Menschenbild sein:

Anders als etwa Sigmund Freud verstand der Begründer der modernen therapeutischen Hypnose, Milton Erickson, das Unbewusste nicht in erster Linie als Hort der negativen und verdrängten Aspekte, sondern als Quelle unserer Kraft, unserer Potentiale zur Selbstheilung. Es ist eine Sichtweise, wie sie sich heute zunehmend in der aktuellen ressourcenorientierten Psychologie und Psychotherapie - beispielsweise der Psychodynamik* - findet. 

Hypnose in diesem Sinne ist: Ressourcenarbeit.

Sie vermag - so heißt es -, Körper und Seele zu verbinden wie kaum andere Methode. Und sie vermag innerhalb der Psychotherapie verschiedenste Ansätze und nahezu die gesamte Breite möglicher Anliegen zu verschränken beziehungsweise zu integrieren - oder auch: darin integriert zu werden. Sie kann etwa herausführen aus Angst und Schmerz. Sie ist nach heutigem Stand der Kenntnis eine sinnvolle Methode in der Therapie von Depressionen. Und sie vermag auf der anderen Seite beizutragen zur Stärkung von Selbstvertrauen, Zuversicht und Gelassenheit, Lebensfreude und Genussfähigkeit - zu Salutogenese und Resilienz.


*Stavros Mentzos: Lehrbuch der Psychodynamik: Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen. Göttingen, 2017.
   
foto zur heilhypnose: treppe


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