hypnose nach erickson



»Blicke in dein Inneres.
Da ist die Quelle des Guten,
die niemals aufhört zu sprudeln,
wenn du nicht aufhörst zu graben.«

Marc Aurel


Kurzinformation zu einer therapeutischen Methode

Heilhypnose - Hypnotherapie, Hypnosetherapie? Sie ist ein möglicher Weg: ein möglicher Zugang zu unseren inneren – uns oftmals unzugänglichen, da unbewussten – Ressourcen.

Aufschlussreich in diesem Kontext: das zugrundeliegende Menschenbild: Anders als etwa Sigmund Freud verstand der Begründer der modernen therapeutischen Hypnose, Milton Erickson, das Unbewusste nicht in erster Linie als Hort der negativen, verdrängten Aspekte, sondern als Quelle unserer Kraft. Eine Sichtweise, wie sie sich heute zunehmend in der aktuellen ressourcenorientierten Psychologie und Psychotherapie - beispielsweise der Psychodynamik* - findet.

Heilhypnose setzt im Grundsatz an bei dem, was uns als Lebewesen zuallererst ausmacht: unsere innere Selbstorganisation. Sie basiert auf der Macht unserer Vorstellungen - auf der Macht unserer Imagination. Unserer inneren Bilder - Visualisierungen ebenso wie Klangbilder, Gerüche, Geschmäcker, Empfindungen.

Hypnose in diesem Sinne vermag - so heißt es -, Körper und Seele zu verbinden wie kaum andere Methode. Und sie vermag innerhalb der Psychotherapie verschiedenste Ansätze und nahezu die gesamte Breite möglicher Anliegen zu integrieren. Sie kann etwa herausführen aus Angst, Schmerz oder Depressivität. Und sie vermag auf der anderen Seite beizutragen zur Stärkung von beispielsweise Selbstvertrauen und Zuversicht - zu Selbstheilungskräften - im Fachjargon: zu Salutogenese und Resilienz.


*Stavros Mentzos: Lehrbuch der Psychodynamik: Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen. Göttingen 2017.


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